Wir planen auf Wunsch eines Kunden eine neue Routine, die die automatischen Bestellvorschläge ergänzt und verfeinert. Dabei soll auch verhindert werden, dass außergewöhnlich hohe Einzelverkäufe (z.B. wenn ein Kunde einmalig eine größere Menge eines Artikels kauft) die Mindestbestandsermittlung verfälschen und unnötig hohe Bestände eingelagert werden.
Der Hintergrund ist der, dass bestimmte Artikel oder ganze Warengruppen auch bei geringen Abverkaufszahlen permanent lagernd sein sollten. Mit der klassischen Mindestbestandsberechnung wird das nicht berücksichtigt und kann auch nicht eingestellt werden.
Ziele dieser neuen Routine:
– deutlich besser gepflegte Lagerbestände
– höhere Lieferfähigkeit im JIT-Geschäft
– bessere Bevorratung relevanter Artikel trotz geringer Verkaufszahlen
– Vermeidung unnötig hoher Lagerbestände bei Standardartikeln
– automatische, kontinuierliche Lageroptimierung ohne hohen, manuellen Pflegeaufwand (außer der einmaligen Erfassung der Vorgabetabelle)
Die geplante Funktionalität
Es wird eine neue Tabelle erstellt mit den Feldern:
Lieferanten-ID, TEC-Einspeisernummer (für DIALOG), Warengruppen-ID, Verkaufszeitraum in Wochen, Verkaufsmenge Stück, zu setzender Mindestbestand
Die Logik dahinter ist einfach:
Wenn z.B. beim Lieferanten X (oder Einspeiser x) und in der Warengruppe (wenn <> 0) die Verkaufsmenge im Verkaufszeitraum erreicht wurde, wird der Mindestbestand auf den gespeicherten Wert festgelegt.
Diese neue Mindestbestandsberechnung wird dann immer zuerst laufen.
Danach kann dann die automatische Mindestbestandsrechnung wie bisher laufen.
Die neue Routine darf dann aber auf keinen Fall den zuvor errechneten Mindestbestand nach unten korrigieren!
Die neue Routine kann dann manuell oder in einstellbaren Abständen automatisch ablaufen.
Gleichzeitig wird ein Protokoll der geänderten Mindestbestände je Durchlauf erstellt, das als Grid aufrufbar ist.
Ein weiteres Grid erlaubt die Anzeige, wo der aktuelle Bestand kleiner ist als der Mindestbestand, damit schnell nachbestellt werden kann. Oder man ändert die Einstellung der neuen Mindestbestandsroutine, um den SOLL-Mindestbestand an den Bedarf anzupassen.
Realisierung
Da der Wunsch bisher nur von einem Kunden kam, müsste dieser die gesamten Kosten für die Programmierung tragen.
Deshalb starten wir eine Umfrage unter unseren Anwendern, ob sich weitere Interessenten für diese neue Mindestbestandsermittlung finden.
Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. Es finden sich ausreichend Interessenten, die das als mtl. Miet-Option bestellen. Dann programmieren wir das im Standard.
2. Es finden sich mehrere Interessenten, die das Projekt mit unserem Kunden zusammen finanzieren und dann exklusiv nutzen.
Bitte schicken Sie uns kurz eine Mail, wenn Sie auch an der neuen Routine interessiert sind. Anhand der Rückmeldungen können wir Ihnen dann ein konkretes Angebot unterbreiten.
Frau Manger von der Firma TE-Autoteile Protax, die diese Erweiterung angeregt hat, ist auch gerne unter der Telefonnummer:
02202-285090 bereit, mit Ihnen die Details zu klären und weitere Vorschläge zu besprechen.
